Tagarchive:: Transparenzbericht

Apr 25
MDK-Prüfung 2017: Zum siebten Mal Bestnote 1,0!

Am 9. März 2017 wurde unser ambulanter Pflegedienst zum siebten mal vom medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) einer Regelprüfung (Qualitätsprüfung nach § 112 ff. SGB XI) unterzogen. Hierbei wird der Pflegedienst hinsichtlich der Pflegequalität, Pflegedokumentation, Organisation, Struktur sowie durch Kundenbefragung geprüft. Seit Oktober 2016 findet die neue Qualitätsprüfungsrichtline (QPR) – bei der auch die Abrechnungen des Pflegedienstes überprüft werden – Anwendung. Alle prüfungsrelevanten Kriterien wurden ohne Beanstandungen erfüllt. Weiterführende Informationen erhalten Sie auf: www.mdk-hessen.de.

Nicht ohne Stolz können wir mitteilen, dass Liberté diese Qualitätsprüfung abermals mit Bestnoten bestanden hat. Seit Gründung der Unternehmung haben wir bei jeder Prüfung mit Bestnote 1,0 bestanden! Der komplette Prüfbericht kann ab Mai 2017 online bei z.B. der AOK Hessen eingesehen werden. Die AOK hat mit der Internetseite www.aok-gesundheitsnavigator.de ein Portal online geschaltet, auf dem Sie u.a. auch die Prüfergebnisse der ambulanten Pflegedienste ansehen und vergleichen können. Alternativ können Sie das Angebot des vdek nutzen. Unter: www.pflegelotse.de können Sie unseren aber auch alle weiteren Pflegedienste Neu-Isenburgs auf einen Blick vergleichen.

Die Zusammenfassung und grafische Aufbereitung haben wir für Sie hier eingefügt:

Übersicht des Prüfungsergebnisses 2017

Der Link zum kompletten Transparenzbericht auf der Internetseite „pflegelotse.de“ der vdek Hessen oder hier auf unserer Internetpräsenz als Download: transparenzbericht2017_liberte

Okt 27
Pflegenoten des MDK: Alles Gold was glänzt?

Jährlich werden alle Pflegeeinrichtungen vom medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (kurz: MDK) einer Regelüberprüfung gem. § 114 ff SGB XI (Pflegeversicherungsgesetz) unterzogen.

Dies betrifft Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und auch Tagespflege- oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen gleichermaßen. Hierbei wird ein umfangreicher Prüfungskatalog zugrunde gelegt. In stationären Einrichtungen können bis zu 84 Einzelkriterien geprüft und benotet werden(!). Am Ende dieser Prüfung werden die vergebenen Einzelnoten verrechnet. Die Summe der Einzelnoten geteilt durch die Anzahl der Prüfungskriterien ergibt dann die Gesamtnote der Pflegeeinrchtung. So weit, so gut.

In der Praxis bedeutet dies jedoch, das Einrichtungen die gravierende Mängel in der Pflege und Versorgung Ihrer Klienten aufweisen, diese durch eine tadellose Dokumentation od. z.B. durch das lückenlose vorweisen von Unterlagen zu Qualitäts- und Hygienemanagement „ausbügeln“ können. Aus einer Schulnote „5“ in einem Einzelkriterium kann so bei bis zu 64 notenrelevanten Prüfungskriterien trotzdem eine „1“ als Gesamtnote werden!

Für Klienten, Angehörige und auch für Mitbewerber, die durchweg gute Benotungen ausweisen, ein Ärgernis. Suggeriert doch die Gesamtnote „1“ (sehr gut) oder „2“ (gut), dass hier ein funktionierender Betrieb dahinter steckt, was oftmals nicht der Fall ist.

Wir raten Ihnen daher vor der Entscheidung für eine Pflegeeinrichtung folgendes zu überprüfen:

  • Schauen Sie nicht nur auf die Gesamtnote im aktuellen Transparenzbericht, sondern nehmen Sie sich die Zeit auch die Einzelnoten zu studieren.
  • Lassen Sie sich den aktuellen Transparenzbericht vorlegen und erläutern. Stellen Sie Fragen hierzu.
  • Auch die Transparenzberichte der Vorjahre helfen Ihnen einen besseren Eindruck zu gewinnen.
  • Machen Sie sich immer persönlich vor Ort in der Pflegeeinrichtung ein Bild von der Pflegeeinrichtung, von der Atmosphäre, den Arbeitsabläufen und den MitarbeiterInnen.

Einen ausführliche Beschreibung des Ablaufs einer Regelprüfung sowie der Benotung finden Sie auch der Internetseite des MDS zum Nachlesen.